Sommerfest war ein toller Erfolg

 

Unser diesjähriges Sommerfest erfreute sich großer Beliebtheit. So versammelten sich 22 Dissenchener Zuchtfreunde und sechs Züchter vom KTZV Gallinchen um diesen sonnigen Sonnabend- Nachmittag gemeinsam zu erleben.

Eingeladen war auch Hartmut Petrick. Hartmut ist Preisrichter für Geflügel und gleichzeitig auch Kreisvorsitzender des Verbandes Cottbus/Spree- Neiße.  

Zum Gelingen des Sommerfestes haben vor allem wieder die Züchterfrauen beigetragen. Mit Kuchen, Torten, Salate und Schmalzstullen sowie einer Bowle verwöhnten sie uns alle.  Dafür gilt ihnen auch der Dank aller anwesenden Züchterinnen und Züchter.

In seinem Fachvortrag zur Aufzucht von Geflügel erläuterte Hartmut die Grundlagen der Aufzucht. Dabei ging er auf die Auswahl der Zuchtpaare, auf das Betreuen der Küken bzw. der Jungtiere ein. Zu achten hat der Züchter immer wieder auf ausreichend Wärme in den ersten Lebenstagen, auf eine abwechslungsreiche und ausgeglichene Futterauswahl sowie die ständige Beobachtung zur Auswahl der Tiere, welche zur Schau vorbereitet werden. Anschließend hatten die Züchter die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen. Insgesamt lobten die Anwesenden den Vortrag von Hartmut, der zahlreiche Tipps vermittelte.

Gute Stimmung herrschte auch am Abend zum Grillfest. Bei deftigen Fleisch und Bratwurst vom Landwirt Thomas Domin aus Peickwitz, der seit Jahren unseren Kleintierzuchtverein  unterstützt, folgten viele Gespräche unter den Züchtern. (kuk)




Kreiszüchtertag lockte viele Kaninchenzüchter nach Dissenchen

Informativer Sonntag für alle Züchter


Das Dissenchener Vereinsheim platzte zum Kreiszüchtertag des Kreisverbandes Spree/Neiße der Rassekaninchenzüchter beinahe aus allen Nähten. Lediglich zwei Vereine fehlten in der Runde, stellte der Kreisvorsitzende Eberhard Lieschka fest.  In der Mitte begrüßten die Kaninchenzüchter als Gäste den Amtstierarzt Dr. Helfried Kröber, und den Preisrichter vom Landesverband Sachsen  Hans- Reinhard Naumann.  

In seinen Ausführungen machte Dr. Kröber deutlich, wie die Verfahrensweise bei eingetreten Seuchen ist. In den zurückliegenden beiden Jahren grassierte in vielen Beständen der RHD- Virus in seinen verschiedenen Varianten. Es hat lange gedauert, dass der entsprechende Impfstoff zu annehmbare Preise zur Verfügung stand.  Bisher war dieser Impfstoff für einzelne praktische Tierärzte in der Beschaffung zu teuer, da es zu große Abnahmemengen gegeben hatte. Zumindest hat in dieser Frage eine Entspannung gegeben, auch wenn die Preisdifferenzen immer noch erheblich sind. Die Rassekaninchenzüchter gaben dem Amtstierarzt mit auf dem Weg, dass die Politik hier handeln sollte. Schließlich, so die anwesenden Züchter, wird mit der Rassekaninchenzucht ein Kulturgut gepflegt, was oftmals nicht entsprechend gewürdigt wird.


In der anschließenden Tierbesprechung informierte Hansi Naumann über den neuen Bewertungsstandard, der mit dem Oktober diesen Jahres wirksam wird. So lauschten die Züchter angespannt den Hinweisen des Preisrichters.  Auch wenn nicht alle Kriterien neu erfunden worden sind, gelten bei allen Schauen einzelne kleine Veränderungen, die für die Punktzahl entscheidend sein werden.  Praktisch wurde es bei der Tierbewertung. Ob Schecken, Hasenkaninchen oder Helle Großsilber, der Preisrichter fand bei allen Rassen einige Merkmale, die zum gegenwärtigen Entwicklungsstand der Jungtiere noch verbessert werden sollten. Die Züchter verfolgten aufmerksam die Worte vom Preisrichter und hoffen, dass der weitere Wachstum der Tiere die eine oder andere Schwäche noch verändert wird.

Zum Abschluss des Kreiszüchtertages dankte der Kreisvorsitzende Eberhard Lieschka alle Beteiligten für das Kommen. Den Referenten zollte er besonderen Respekt und freute sich über die gelungenen Vorträge, die sicherlich für jeden Züchter etwas gebracht haben. (kuk)





Vereinsheim mit fleißigen Mitgliedern  renoviert


Es war eine Mammutaufgabe, die sich die Mitglieder der Dissenchener Kleintierzüchter gestellt haben. Eben noch das Sommerfest gefeiert, wurde Mitte August begonnen das Vereinsheim zu renovieren. Die Regie dazu übernahm der 2. Vorsitzender des Vereins, Zuchtfreund Frank Plocinniak.


Zuvor waren es unsere Züchterfrauen, die den Raum ausgeräumt haben und somit Baufreiheit geschaffen haben. Dabei gab es viel abzuwaschen.  Ob es unser Geschirr und Gläser waren oder auch all die Pokale und Ehrengeschenke, welche ihren Platz in den vielen Jahren der Vereinsgeschichte im Züchterheim  gefunden haben. Allesamt wurden abgewaschen, was auch Stunden dauerte.


In den nun 97 Jahren der Vereinsgeschichte war unser Vereinsheim auch in die Jahre gekommen. Damals wurde das Spartenheim in all den Aufbaustunden durch die damalige Sparte des VKSK errichtet. Sparte und die Gemeinde Dissenchen haben an einem Strang gezogen, was in der heutigen Zeit noch nachwirkt.

Doch nun galt es zu modernisieren. Zunächst wurde eine Zwischendecke eingezogen. Die Vorarbeiten erwiesen sich als schwierig, da die Fluchten nur selten stimmten. Vorn höher und hinten wieder etwas schräger. Nicht einfach für Frank, der aber mit all seinem Wissen und Können das Beste gemacht hatte. Am Ende war es nach Tagen der Anstrengung geschafft.


Weitere Vereinsmitglieder halfen bei Malern oder auch den Elektroarbeiten. Und zum Einräumen waren wieder unsere Frauen gefragt. Mit viel Akribie sorgten sie für Glanz und neue Möbel fanden ihren Platz.

Am Ende blickten wir alle auf einen schicken Raum, der zwar einige Schweißtropfen gekostet hat. Letztlich ist es nun auch ein Vereinsheim geworden, wo die Züchterinnen und Züchter sich wohl fühlen können. Bei einer zünftigen Einweihungsparty ließen die Vereinsmitglieder all diese Dinge und die Erfahrungen der letzten Jahre Revue passieren. „Baumeister“ Frank kann sich mit seiner Ehefrau nun auch auf ein paar erholsame Stunden freuen, die er während der Bauphase sicher nicht hatte.


Die Dissenchener Kleintierzüchter bedanken sich aber vor allem bei allen Dissenchener Einwohner für die erfahrene Unterstützung. Sei es durch ihre Hilfe oder auch den Spenden zur Ausstattung des Vereinsheims.


Ein besonderer Dank gilt der Landtagsabgeordneten Frau Dr. Martina Münch, die diese Renovierung mit ihrer Spende unterstützt hat.

(kuk)


 

 

 

 

Renovierung im Jahre 2017





Sommerfest mit Regen und Kühle



Amtstierarzt Dr. Kröber beantworte viele Fragen der Züchter

 


Das alljährliche Sommerfest gehört zu den Vereinshöhepunkten bei unseren Züchterinnen und Züchter. Zur Tradition ist es geworden, dass wir den Nachmittag gemeinsam mit unseren Freunden aus Gallinchen verbringen. So versammelten sich insgesamt  31 Züchter auf unserem Vereinsgelände.

Als Gast konnten wir in diesem Jahr den neuen Amtstierarzt des Landkreises Spree- Neiße, Herr Dr. H. Kröber,  in unserer Mitte begrüßen.

Nachdem sich alle Mitglieder an der großen Kuchen- und Tortentafel nicht nur die Augen voller Freude gewischt haben, hat es allen vorzüglich geschmeckt. Dafür gilt unseren Frauen ein herzliches Dankeschön.

In seinen Ausführungen ging Herr Dr. Kröber auf die aktuelle Lage in der Tiergesundheit ein. Wir alle hatten im laufenden Zuchtjahr  mit einigen Sorgen zu kämpfen.  Zu einem beschäftigte die Aufstallpflicht in Folge der Vogelgrippe die Geflügelzüchter  von November 2016 bis hin zum 20. März 2017. Dieses hatte unweigerlich zur Folge, dass es zu Problemen in der Brutzeit gekommen ist. Einige Aspekte zur Haltung der Geflügelarten konnte der Amtstierarzt vermitteln.  Und die Kaninchenzüchter haben zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer noch Sorgen mit der Chinaseuche, die in Folge der RHD2 Form zu erheblichen Verlusten in der Region führte. Auch in diesem Punkt konnte Dr. Kröber einige Probleme der Rassekaninchenzüchter mitnehmen. Viel Zeit nahm sich der Amtstierarzt in der Beantwortung der Fragen der Zuchtfreunde. Dafür gilt unserem Gast ein besonders Dankeschön auch in Namen der Gallinchener Züchter.

Bei  einem zünftigen Grillabend fanden die Züchter viel Zeit um sich in den individuellen Unterhaltungen zur Zucht auszutauschen. Neue Ideen wurden dabei geboren und alle Zuchtfreunde hoffen auch auf eine erfolgreiche Schausaison.

Abschließend dankt der Vorstand auch alle Vereinsmitglieder für die fleißige Mitarbeit in der Vor- und Nachbereitung.

Als Wehrmutstropfen bleibt, dass das Wetter mit seinen Regengüssen uns die Stimmung dennoch  nicht verhageln konnte. 


kuk)     

 Rassekaninchen des Jahres 2017


SACHSENGOLD IST DIE BELIEBTESTE KANINCHENRASSE DEUTSCHLANDS

 


Das Rassekaninchen macht wieder verstärkt auf sich aufmerksam. Mit der Wahl bis zum Februar teht der Sieger der Aktion „Rassekaninchen des Jahres“ fest:

Die Sachsengold sind Deutschlands beliebteste Kaninchenrasse mit 21,4 Prozent der abgegebenen Stimmen vor den Holländer japanerfarbig-weiß (15,9 Prozent) und den Mecklenburger Schecken blau-weiß (13,5 Prozent). Zur Wahl standen insgesamt zehn Kaninchenrassen.


Ablauf der Wahl

Die Wahl, die vom Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter (ZDRK), von den bundesweiten Fachzeitungen „Kaninchenzeitung“ und „Kleintiernews- Faszination Rassekaninchenzucht“ sowie von mehreren Internetportalen organisiert wurde, lief über drei Wochen und es konnte per Post, über eine vom ZDRK eigens für diese Wahl eingerichtete Internetseite bzw. direkt bei der 26. Bundes-Rammlerschau in den Messehallen in Erfurt abgestimmt werden.


Die Siegerrasse

Die Sachsengold gehören laut dem Standard des ZDRK zu den kleinen Rassen. Sie wurden im ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts erzüchtet und 1952 wurden die ersten Tiere in Leipzig ausgestellt. Im Jahr 1961 erfolgte dann die Anerkennung als Rasse im Standard. Zuchtziel ist ein blockiges Kaninchen mit einem gedrungenen und walzenförmigen Körper sowie seinem typisch intensiven rotgelben Fell. Die Deckfarbe sollte sich gleichmäßig über den gesamten Körper erstrecken. Die Bauchpartie darf nach dem Standard etwas heller und die Blumenunterseite cremefarbig sein. Es wird eine möglichst satte Unterfarbe, die der Deckfarbe möglichst nahe kommt, gewünscht. Das Mindestgewicht dieser Rasse beträgt 2,25 kg, das Normalgewicht über 2,75 kg und das Höchstgewicht 3,25 kg. Diese Rasse hat sich im gesamten Gebiet des ZDRK auf aktuell 775 Zuchten verbreitet und wird auf sehr vielen Ausstellungen präsentiert.


ZDRK als weltweit größte Dachorganisation

Der ZDRK ist eine Dachorganisation der Rasse-Kaninchenzüchter in Deutschland. Dem Verband gehören 20 Landesverbände mit fast 5.000 Vereinen und über 400 Clubs an. Hinzu kommen noch über 600 Handarbeits- und Kreativgruppen und mehr als 2.500 Jugendgruppen der Landesverbände. Der ZDRK vertritt 130.000 Züchter und ist die weltweit größte Dachorganisation für Rasse-Kaninchenzüchter. Während die Kaninchen vor einigen Jahrzehnten hauptsächlich Fell- und Fleischlieferanten waren, sind sie heute wertvolle Zucht- und Ausstellungstiere für die innerhalb des ZDRK organisierten Züchter. Rassekaninchenzucht ist heute eine sehr sinnvolle Freizeitgestaltung mit dem Kaninchen als anerkanntes landwirtschaftliches Nutztier, ohne Gewinnausrichtung, mit hohem Freizeitwert und mit gesellschaftlicher Verantwortung, unter Beachtung der  tierschutzrechtlichen Bestimmungen. Sie stellt für unsere Umwelt keine Belastung, sondern eine Bereicherung dar. Innerhalb des ZDRK sind zahlreiche Kaninchenrassen in 400 Farbenschlägen anerkannt. Höhepunkt eines jeden Züchters sind die Ausstellungen, die im Frühsommer mit den Jungtierschauen beginnen und im Herbst/Winter als Alttierschauen von den Vereinen, Kreis- und Landesverbänden durchgeführt werden. Absolute Highlights sind die jeweils jährlich im Wechsel stattfindenden Bundes-Kaninchenschauen bzw.- Bundes-Rammlerschauen, bei denen bis zu 25.000 Tiere von Züchtern aus ganz Deutschland gezeigt werden. Hierbei wird dann auch der Deutsche Meister bzw. der Bundessieger in den einzelnen Rassen und Farbenschlägen ermittelt. Die Bewertungen der Rassekaninchen bei den zahlreichen Ausstellungen erfolgt von erfahrenen und speziell ausgebildeten Preisrichtern.


Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Zentralverband Deutscher RasseKaninchenzüchter

(ZDRK)


Jahreshauptversammlung 2017

     

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung waren 22 Züchter in unser Vereinsheim gekommen, darunter auch drei neue Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde, die einstimmig in unseren Reihen aufgenommen wurde.

Das Jahr 2016 war auch für die Dissenchener  Kleintierzüchter nicht ohne Sorgen gewesen. Nicht alle Vorhaben und Wünsche sind bei der Aufzucht der Jungtiere in Erfüllung gegangen. Dennoch haben die erfahrenen und langjährigen Züchter einige ansprechende Tiere groß ziehen können.

Wie die Ergebnisse unserer Vereinsschau zeigen (siehe gesonderten Beitrag aus dem Oktober 2016) gibt es auch noch einige Aufzuchtssorgen, die wie gemeinsam lösen können. Dafür werden die Zusammenkünfte mit speziellen Tierbesprechungen und Vorträge genutzt werden.



Zwei Landesmeister bei der Landeschau des BDRG – LV Berlin/Brandenburg

Aktiv waren unsere Vereinsmitglieder auch in den überregionalen Schauen, die noch stattgefunden haben. Während der Landesschau der Rassegeflügelzüchter in Paaren/Glien war es Manfred Hahn, der mit seinen Strasser, hellblau mit weißer Binde 383 Punkte erreichen konnte. Zuchtfreund Jens Knick war mit seinen Fränkischen Samtschilder, schwarz, und 382 Punkten ebenfalls erfolgreich. Unser Glückwunsch zum Titel „Landesmeister“ geht an die beiden langjährigen Zuchtfreunde.

Weitere Schauen der Rassegeflügelzüchter sind auf Grund der Geflügelpest ausgefallen.


Bei den Kaninchenzüchtern wurden die Schauen der Vereine in Forst, Weißwasser sowie Elsterwerda bestückt. Mit guten Ergebnissen konnten die Züchter dabei aufwarten, auch wenn größere Titel noch ausgeblieben sind.

In den weiteren Ausführungen konnte der Vorsitzende Uwe Kneschk eine positive Bilanz des Vereins ziehen.  Alle Vereinsmitglieder beteiligten sich rege am Vereinsleben. Bei den Arbeitseinsätzen waren es zumeist die Männer, die  mit ihrer Muskelkraft einiges auf dem Vereinsgelände reparierten. Indes sorgten die Frauen mit ihren Koch- und Backkünsten für das leibliche Wohl der Mitglieder. Dafür gilt allen der dank des Vereinsvorstandes. Auch finanziell konnte der Verein seine Stabilität sichern. Ausdrücklich dankte der Vereinsvorstand nochmal all seinen Sponsoren und Gönnern. (siehe Übersicht zur Vereinsschau).         


Thema Vogelgrippe 2016/17



Diskussion mit Bundespolitikern zum Umgang mit der Vogelgrippe


Noch immer keine wissenschaftlich belastbaren Daten


Wer als Vertreter der Rassegeflügelzüchter mit großen Erwartungen am 26. April nach Berlin gefahren ist, wird enttäuscht. Beim Treffen mit Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD im Jakob-Kaiser-Haus  wird deutlich, dass viele Politiker allein die Aussage und Empfehlungen des FLI als Bundesinstitut, das dem BMEL angegliedert ist, uneingeschränkt übernehmen und die Interessen der Geflügelwirtschaft schwerer wiegen als die der Rassegeflügelzüchter. Besonders problematisch für die Rassegeflügelzucht sind die Aussagen des FLI und dessen Leiters, Prof. Dr. Dr. Mettenleiter, dass alleine die Wildvögel Schuld an den Ausbrüchen sind. Waren es nach dem Ausbruch der Vogelgrippe im November 2016 die Wildvögel, die verantwortlich für die Einschleppung gemacht worden waren, folgte im Januar die Windtheorie, nun sieht die Bewertung des FLI wieder die Vögel als Überträger.

 Der Reihe nach: Auf Initiative von Lars Steenken, Vorsitzender im Landesverband Weser-Ems, hatte die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann nach Berlin eingeladen. Sie betont, dass man bei der Vogelgrippe-Problematik bestrebt sei, Fortschritte zu erzielen, denn „es geht auch um die vielen kleinen Hühnerhalter und die Erhaltung der Rassegeflügelzucht“. Sie habe die Sorge verstanden, denn „noch einmal solch ein Ereignis wie 2016 wäre für die Rassegeflügelzucht kritisch“, sagt sie in ihrer Einführung. Lars Steenken verweist auf die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Landkreise bei der Bewertung des Risikos und die fehlende Koordination zwischen Bund, Ländern und Kreisveterinären. Hier werde so und bei gleichen Bedingungen wenige Kilometer weiter anders entschieden, wenn es um Aufstallung oder Ausnahmegenehmigungen gehe. Die betroffenen Geflügelzüchter und –halter wüssten nicht, wer eigentlich zuständig sei. Landesregierungen entscheiden über eine generelle Aufstallung, Kreisveterinäre berufen sich auf Empfehlungen des FLI oder auf das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Lars Steenken kritisiert, dass es an einer Koordination fehle.

 Auf die derzeitige Situation in punkto Vogelgrippe geht zunächst Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin, ein. 2016 sei der schlimmste Ausbruch der Vogelgrippe zu verzeichnen gewesen, der erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation der Geflügelbetriebe gehabt habe. „Zum Ende diesen Jahres kommen wir wieder in den Gefährdungsbereich“, ist sie sicher. Sie verweist auf den 28. und 29. Juni, denn dann soll im Bundesministerium das Infektionsgeschehen beleuchtet und Manöverkritik geübt werden. Eingeladen werden zu dieser Veranstaltung auch Vertreter des BDRG. Ziel der Veranstaltung sei, „bei einem neuen Seuchengang besser gewappnet zu sein.“

 Dr. Mettenleiter erklärt, dass es seit 1878 die Vogelgrippe gebe und „wir immer damit rechnen müssen, dass Wildvögel diese global verbreiten. Die Lektion heißt, dass sich ein Ausbruch immer wiederholen kann.“  Weiter führt es aus: „Wir haben schon gut gelernt“, Ziel sei es „das deutsche Nutzgeflügel frei von Geflügelpest zu bekommen“. Zuerst seien es die Wildvögel, dann das Nutzgeflügel, so sieht er den Infektionsweg: „Der Infektionsdruck kommt aus der Natur.“ Die Aufstallung gehöre daher zu den Biosicherheitsmaßnahmen. Und da seien die Veterinärbehörden vor Ort gefragt, „denn die sind am nächsten dran“.

       

Die dramatische Situation der Rassegeflügelzucht beschreibt Dr. Michael  Götz. Die Anlagen der Rassegeflügelzüchter sind kleine Nebenanlagen mit kleinen Ställen, die den Tieren nur zum Übernachten dienen. Die Züchter haben viele Zuchttiere, zumeist alte Rassen, die andere Bedürfnisse haben als die der Wirtschaftsgeflügelhalter, die ihre Tiere vor der geschlechtsreife schlachten. Seine Bronzeputen fliegen noch im Alter von fünf Jahren aufs Dach, „Gänse brauchen Gras, Streicherenten haben ihren Namen, weil sie durchs Gelände streifen und Laufenten weil sie weite Stecken im Gelände laufen“. Mit der Aufstallung mussten viele Tiere getötet werden und viele Züchter hörten auf. Dadurch werde die Genetik sehr eng. Die Tiere, die Freilauf gewöhnt sind und diesen brauchen, leiden in den Ställen, die Stallpflicht ist für die Rassegeflügelzucht existenzbedrohend.


 Der SPD Bundestagsabgeordnete, Dr. Wilhelm Priesmeier, sieht auch angesichts des Vortrags von Michael Götz „für größere Änderungen und Ausnahmen keine Möglichkeit, auch wissenschaftlich nicht“. Seine Parteikollegin Dr. Karin Thissen, wie er ebenfalls Tierärztin, führt aus, dass Amtstierärzte das Verweigern einer Ausnahmegenehmigung begründen müssen, für die Züchter bleibe der Weg vors Verwaltungsgericht. Dr. Michael Götz verweist darauf, dass die Hobbyhaltung ein deutlich über 50 -fache geringeres Risiko des Eintrags von Vogelgrippe als in Wirtschaftsgeflügelbestände hat und hier daher andere Auflagen gelten müssen. Sollte es bei diesen Auflagen bleiben und es noch zwei Jahre so weitergehen, wird die Rassegeflügelzucht am Boden liegen.


 Eine Ausnahmegenehmigung, falls sie überhaupt erteilt wird, gehe meist mit einer Beprobung alle 21 Tage einher und jedes Mal mit 300 Euro Kosten, was den Züchtern finanziell nicht zugemutet werden könne. Er fordert: keine landesweiten Aufstallung. Diese nur in absoluten Risikogebieten zeitlich befristet, und  Netze als Schutz und Alternative zu einem Dach. BDRG-Präsident Christoph Günzel ergänzt, dass Sperrkreise für eine bestimmte Zeit kein Problem sind. Er fordert Alternativen zur Beprobung, da sich, wie Dr. Mettenleiter sage, nicht quantifizieren lasse, was die Aufstallung bringe. Den Ausführungen von Dr. Michael Götz entgegnet Prof. Dr. Dr. Mettenleiter, dass „der Kot der Wildvögel vom Himmel fällt und ein Netz nach seiner Ansicht nicht ausreichend ist“, ihm „ist bewusst, dass die Maßnahmen wehtun“.

 Lars Steenken geht darauf ein, dass bei den Wirtschaftsgeflügelhaltern Mist aus Ställen, in denen die Tiere gekeult wurden, nach draußen gebracht und mit Planen abgedeckt werde, was die Übertragung durch Wind fördere. Dazu Dr. Mettenleiter: „Ein vorläufiges Ergebnis zeigt, dass Wind keine wesentliche Rolle spielt.“ Lars Steenken sieht auch die Gefahr der Übertragung durch Schadnager, die sich auf den Misthaufen Nahrung suchen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete, Hermann Färber, räumt ein: „Schadnager können auch ein Risiko sein.“ Und er fügt an: „Auch das Futter wächst draußen.“


 Franz Nuber, Mitglied im Beirat für Tier- und Artenschutz im BDRG, stellt klar, dass bei den Ausbrüchen der Vogelgrippe lediglich zehn Bestände von Hobbyhaltern betreffen, 16 Fälle in Parks und Zoos bekannt sind, aber 53 Putenmastbetriebe gekeult werden mussten. Unter den Begriff Hobbyhaltung fallen auch alle Betriebe, die bis Tausend Tiere halten. Er sieht einen großen Unterschied zwischen Hobbyhaltung und Geflügelwirtschaft, weist auf die gesellschaftliche Bedeutung der Rassegeflügelzucht und die Zunahme der Kleinhaltungen für das Frühstücksei und den guten Braten hin. Franz Nuber hält Biosicherheitsmaßnahmen für unbedingt notwendig, fordert aber eine Trennung von Rassegeflügelzucht und Wirtschaftsgeflügelhaltung, wenn es um die Aufstallung geht. Eine landesweite Aufstallung hält er für nicht angezeigt. „In Restriktionsgebieten sollte aufgestallt werden, aber nur für 21 Tage, dann muss das Gebot wieder aufgehoben werden.“ Die These, dass Wildvögel für die Verbreitung der Vogelgrippe verantwortlich gemacht werden, ist für ihn „sehr vage“ und unzureichend belegt.

 Für Dr. Wilhelm Priesmeier ist es wichtig, dass man sich „auf den nächsten Seuchenfall vorbereitet, Ausnahmen müssen wissenschaftlich begründet sein“. Britta Connemann appelliert abschließend, die Belange der Rassegeflügelzucht ernst zu nehmen. „Die Situation ist schwierig, alle Interessen müssen gleichwertig betrachtet werden.“ Es sei deutlich geworden, dass den Veterinären vor Ort eine große Bedeutung zukomme. Sie müssten besser informiert werden, denn sie sehe auch, dass „einige von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen, andere Angst vor einem Risiko haben“, ja in einigen Bundesländern eine generelle Aufstallpflicht verordnet wurde. In Hinblick auf das Treffen im Juni sagt sie: „Wichtig ist nun, belastbare Daten und Fakten auf den Tisch zu legen.“ Christoph Günzel verspricht, dass der BDRG mit ersten Ergebnissen seiner Untersuchung zur Auswirkung der Stallpflicht vorlegen wird.

      

 Peter Jahn



Treffen am 28. und 29. Juni 2017 beim BMEL in Bonn


Das Gute vorweg: Es bewegt sich was in unserem Sinne, wenn es auf höchster Ebene um die Vogelgrippe und ein Schadensverhinderungskonzept geht. Vor allem ist festzustellen, die Geflügelwirtschaft geht auf die Rassegeflügelzüchter zu und wünscht den Schulterschluss, denn die Aufstallung hat auch für die Gänse-, Enten- und Freilandhühnerhalter größte Probleme gebracht.

Nach Fachvorträgen und längerer Diskussion verständigen sich die Teilnehmer (Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, der Wissenschaft, der Länder, der Zoos und Tierparks, des Wirtschaftsgeflügels und Rassegeflügels) beim Erfahrungsaustausch über das Geflügelpestgeschehen auf folgende vier Punkte.


1) Vereinheitlichung der Maßnahmen und risikobasiertes VorgehenFür die Rassegeflügelzüchter fordert Dr. Michael Götz, sollte es notwendig werden, dass eine Aufstallung ausschließlich in absoluten Risikogebieten angeordnet wird. Bundesweit einheitliche Kriterien bei der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen und die Sentinelhaltung als ausreichenden Indikator für eine Erkrankung.

Heinrich-Otto Ripke stellt für den Bundesverband der Geflügelwirtschaft klar, dass es von ihrer Seite keine weitere Forderung zu einer bundeseinheitlichen Aufstallung geben wird. Der Verband möchte auch keine bundesweite Beurteilung durch das Friedrich-Löffler Institut. Dr . Franz J. Conraths, Leiter des Instituts für Epidemiologie und Vizepräsidenten des FLI des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), sagt im Seuchenfall die Beratung mit den betroffenen Bundesländern zu.


2) Definition Vögel und Geflügel – Meldungen für internationale Bekämpfung

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (Office International des Epizooties kurz OIE) beschäftigt sich mit dem Seuchengeschehen. Um internationalen Handel betreiben zu können, sind Trennungen in der EU und Deutschland notwendig. Wirtschaftsgeflügel und Geflügel, das zu anderen Zwecken gehalten wird (z.B. Rassegeflügel), sollen getrennt betrachtet werden, um im Seuchenfall Restriktionen für den Handel bei Ausbrüchen in anderen Haltungen weitestgehend zu vermeiden und eine Anpassung der Auflagen an die Nutzungs- und damit Haltungsformen zu ermöglichen. Unterschieden werden soll künftig deshalb zwischen dem Nutzungszweck des Geflügels. Eine Rolle spielen dabei wirtschaftliche oder andere Interessen sowie die unterschiedlichen Haltungsbedingungen. Genauer betrachtet werden soll der mobile Handel mit Geflügel (Händler mit Verkaufswagen, die regional Geflügel an Kleinhaltungen abgeben).

Wichtig für die Rassegeflügelzucht: Tauben spielen nach der Ansicht aller Teilnehmer epidemiologisch keine Rolle bei der Verbreitung der Vogelgrippe. Hier muss eine Rechtssicherheit für Taubenausstellungen ermöglicht werden. Der BDRG forderte daher eine Herausnahme der Tauben aus der Geflügelpestverordnung.


3) Alternative zu einem nach oben dichten Dach bei Aufstallung in absoluten Risikogebieten

Intensiv wurde die Möglichkeit diskutiert, dass in Aufstallungsgebieten anstatt des nach oben dichten Dach Netze eine Alternative sind. Viele Teilnehmer waren sich einig, dass Netze zum Schutz des Wirtschaftsgeflügels und des Rassegeflügels als ausreichend zugelassen werden sollten. Sie verhindern, dass ein Kontakt mit Wasservögel und Prädatoren entsteht und durch diese Netze die Haltung nicht mehr attraktiv für diese Vögel ist und sie daher die Haltung meiden. Da die kleinen Singvögel epidemiologisch keine Rolle spielen sollte die entsprechender Weite der Maschen so gewählt werden können, dass sich darauf keine Schneelast ansammelt.


4) Leitlinien für Wirtschaftsgeflügel, Tierparks, Zoos und Rassegeflügelzuchten

Ein Notfallkonzept soll für alle Gruppen vorliegen. Alle verpflichten sich zur Schulung von Mitarbeitern und Mitgliedern.

Die Ergebnisse nehmen die Vertreter des Bundesministeriums mit in die weiteren Verhandlungen.


Peter Jahn

              

Beisitzer im BDRG 






Stellungnahme zur Änderung der Geflügelpestverordnung

 

Liebe Zuchtfreunde,


im Zuge der Novellierung der Geflügelpestverordnung, die noch in diesem Jahr stattfinden soll, konnte der BDRG wie einige andere auch eine Stellungnahme abgegeben, deren grobe Kernpunkte zu den einzelnen Passagen der Verordnung zuzuordnen sind:


1. Definitionen:

- Trennung des Begriffes Geflügel in Geflügel, das zum Zweck der Erzeugung von Konsumeiern und Fleisch wird und Tieren die zu anderen Zwecken (z.B. für Ausstellungen) gehalten werden.


2. Herausnahme der Tauben aus der Verordnung


3. Aufstallung/ Restriktionszonen:

- Aufstallung ausschließlich in absoluten Risikogebieten für 21 Tage, Restriktionszonen sollen bei Wildvogelfunden nur verhängt werden, wenn in der Nähe des positiven Wildvogels Ausbrüche von HPAI bei einem Hausgeflügelbestand festgestellt wird.

- Gleichwertig mit einer Aufstallung sollen andere geeignete Mittel sein, die sicherstellen, dass der Kontakt zu Wildvögeln, die bei der Verbreitung eine Rolle spielen könnten, durch andere geeignete Mittel wirksam unterbunden wird. Dies können z.B. Netze mit einer Maschenweite (6 cm) auf denen der Schnee nicht liegen bleiben kann sein (Kleinvögel spielen bei der Verbreitung der Krankheit keine Rolle).

- Ausnahmen für Zier-, Groß- und Wassergeflügel sollen aus Tierschutzgründen erteilt werden. Die Sentinelhaltung muss gleichwertig zur virologischen Beprobung sein.

 

4. Keulung:

Eine Keulung auf Verdacht widerspricht dem Tierschutz. Es muss auf den Befund gewartet werden. In besonderen Einrichtungen wie den Zier- und Rassegeflügelzuchten soll, wenn es möglich ist, von der Keulung abgesehen werden.

Die Stellungnahme wurde mit einer entsprechenden fachlichen Begründung und auf jüngst stattgefundenen Gespräche beruhend durch den BDRG fristgemäß eingereicht.

Wir werden Sie hierzu informieren, sollten wir weitere Neuigkeiten erfahren.

 

Das Präsidium







Bundesrammlerschau 2017 in Erfurt 

Der Landesverband Thüringen richtete in diesem Jahr die Bundesrammlerschau des Deutschen Zentralverbandes der Kaninchenzüchter aus. Ausstellungsort war die Messe in Erfurt, die sich abermals als ein perfekter Ausstellungsort präsentierte.



Mehr als 11 500 Kaninchen waren von Züchtern zur Bewertung in die Hallen gebracht worden. Damit war auch für die Preisrichter, die viel Arbeit hatten, aber auch eine hohe Verantwortung auf sich nahmen. Letztlich ermittelten sie die Bundessieger in all den verschiedenen Rassen und Farbschläge.

Für die Rassen , welche auch unsere Züchter ihre Aufmerksamkeit und Arbeit schenken, ergaben sich unter anderem folgende Bundessieger.

     

Helle Großsilber:  Zfrd. Rolf Hofmann aus Uhlsädt- Kirchhasel mit 97,5 Punkten – vorzüglich

Großchinchilla: Zfrd. Hubert Gögl aus Ganacker mit 97,5 Punkten – vorzüglich

Rote Neuseeländer: Zfrd. Roland Desens aus Meiningen- Dreißigack  mit 97,5 Punkten- vorzüglich

Thüringer: Zfrd. Rolf Meyer aus Ehrenfriedersdorf mit 97,5 Punkten – vorzüglich

Hasenkaninchen (r/b): Marek Lorenz aus Spockhövel mit 97,5 Punkten – vorzüglich.

Aus unserem Kreisverband (Spree-Neiße) beteiligten sich Zuchtfreunde aus Hänchen und Forst an der diesjährigen Bundesrammlerschau.


Vereinsschau 2016 im Rückblick

  
Ministerin Dr. Martina Münch (MdL) und Ortsbürgermeister Roland Hoffmann mit Preisträger Reinhard Regel für die beste Kaninchensammlung der Schau.


Preisträger 2016

 

Abteilung Geflügel

 

Landesverbandsehrenpreis

 

Käfig Nummer: 28  Zwerg Wyandotten weiß  Ztfrd. Lothar Kleinstück   v 97

 

Kreisverbandsehrenpreis

 

Käfig Nummer: 69  Strasser hellblau mit weißer Binde  Zfrd. Manfred Hahn   hv 96

 

Ehrenpreis Dr. Klaus-Peter Schulze, Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Käfig Nummer: 18  Vorwerkhühner  Zfrdn. Edith Konzack   hv 96

 

Ehrenpreis Dr. Martina Münch, Mitglied des Landtages Brandenburg

 

Käfig Nummer: 39  Zwerg Wyandotten weiß-schwarz- columbia  Zrfd.: Hartmut Kazulla  hv 96

 

Ehrenpreis des Amtstierarzt Dr. Dietmar Vogt

 

Käfig Nummer: 27  Zwerg Orloff schwarzweiß  gescheckt  Zfrdn.: Edith Konzack  sg 95

 

Ehrenpreis Ortsbeirat Dissenchen

 

Käfig Nummer: 77  Fränkische Samtschildtaube  Zfrd. Jens Knick  hv 96

 

Ehrenpreis der Sparkasse Spree- Neiße

 

Käfig Nummer: 62 Strasser hellblau mit weißer Binde  Zfrd. Manfred Hahn  hv 96

 

Ehrenpreis der Medicus GmbH

 

Käfig Nummer: 34 Zwerg Wyandotten gelb  Zfrd. Lothar Kleinstück   sg 95

 

 

 Abteilung Kaninchen

 

Ehrenpokal Dr. Klaus-Peter Schulze, Mitglied des Deutschen Bundestages

 

Sammlung: 4  Käfig Nummer: 13 – 16 Weißgrannen     Zfrd. Reinhard Regel   32/22

 

Ehrenpokal Dr. Martina Münch, Mitglied des Landtages Brandenburg

 

Sammlung: 6  Käfig Nummer: 21 – 24  Havanna     ZGM  Munske   32/22

 

Ehrenpokal Ortsbeirat Dissenchen

 

Sammlung: 7  Käfig Nummer 25 – 28   Mahrburger Feh  Zfrd.: Horst Hülsenitz 32/22

 

Ehrenpokal 1

 

Sammlung: 1  Käfig Nummer: 1 – 4  Helle Großsilber  Zfrd: Jürgen Karge  32/19

 

Ehrenpokal 2

 

Sammlung: 9  Käfig Nummer: 25 – 38  Castor- Rex  ZGM Munske  32/19

 

Sonderehrenpreis „Beste Hasin““

 

Käfig Nummer: 20  Hasenkaninchen   Zfrd. Uwe Kneschk

 

Sonderehrenpreis „Bester Rammler

 

Käfig Nummer: 2 Helle Großsilber  Zfrd. Jürgen Karge


       Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 24. Februar 2016

Zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung waren 15 Mitglieder in die Gaststätte "Schützenhaus" gekommen. Drei Mitglieder hatten sich im Vorfeld auf Grund von Krankheit entschuldigt.

Nach dem Totengedenken konnten zwei neue Vereinsmitglieder in den Reihen der Dissenchener Kleintierzüchter begrüßt werden. Darunter auch eine Jungend- Züchterin.

In seinen Bericht zur Vereinsarbeit im Jahr 2015 konnte der Vorsitzende Manfred Hahn eine erfreuliche Bilanz ziehen.

Das Sommerfest mit dem Fachvortrag zu den Futtermitteln der Firma Deuka fand bei allen Anwesenden eine gute Resonanz.

Nicht anders ist auch unsere Vereinsschau zu bewerten. Mit den befreundeten Züchtern aus den Nachbarvereinen war es gelungen wieder eine ansprechende Auswahl der Zuchttiere zu präsentieren. 13 große Hühner, 73 Zwerghühner, 36 Tauben und 51 Kaninchen erfreuten die zahlreichen Besucher und Züchter.

Weitere Zuchtfreunde unseres Vereins haben auf der Kreisjungtierschau, der Kreisschau sowie den Landesschauen ihre Tiere präsentiert. Weitere Schauen im Umland wurden ebenfalls genutzt, um die Kleintierzucht in Dissenchen weiter bekannt zu machen. Dafür gilt es den Ausstellern zu danken.

Damit war ein erfolgreiches Vereinsjahr zu Ende gegangen.

Nach Abschluss der Berichte wurde der Vorstand entlastet.

Bei den anstehenden Neuwahlen erhielten alle Kandidaten das einstimmige Votum der anwesenden Vereinsmitglieder.

Der neue Vorstand:

1. Vorsitzender: Uwe Kneschk

2. Vorsitzender: Frank Plocinniak

Vereinskassierer: Veronika Walosik

Zuchtwart (Geflügel): Jens Knick & Heinz Brümmel

Zuchtwart (Kaninchen): Uwe Kneschk

Ringward: Manfred Hahn

Schriftführer: Ilona Herrmann

Abschließend wünschte der scheidende Vereinsvorsitzende, Manfred Hahn, dem neuen Vorstand viel Erfolg bei der Arbeit.

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